Blogbeiträge zum Thema Wissen

Herkunftsnachweise

Was sind Herkunftsnachweise? Definition Herkunftsnachweise (HKNs) ermöglichen es, die Herkunft von Strom aus erneuerbaren Energiequellen nachzuvollziehen. Der Herkunftsnachweis ist ein elektronisches Dokument, das genau anzeigt, aus welcher Anlage eine bestimmte Menge an Strom erzeugt wurde. Es stellt sicher, dass diese Menge nur einmal als Strom aus einer erneuerbaren Quelle (Ökostrom) verkauft werden kann. Ziel ist Mehr... (Veröffentlicht: 12. August 2020 Autor: Marie Volkert)
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Market Coupling

Market Coupling – was ist das? Definition Market Coupling, oder Marktkopplung, beschriebt das Bestreben einen europäischen Strombinnenmarkt zu kreieren. Durch die Kopplung der Märkte sollen eine sicherere Versorgung sowie günstigere Preise für Verbraucher erzielt werden. Dort, wo Stromnetze miteinander verbunden sind, fließt der Strom eh bereits physisch in andere Netze, da elektrische Energie immer den Mehr... (Veröffentlicht: 5. August 2020 Autor: Marie Volkert)
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Sektorenkopplung

Was ist die Sektorenkopplung? Definition Die Sektorenkopplung verbindet die Energiesysteme Strom, Wärme, Kälte, Verkehr und Industrie. Statt jeden dieser Sektoren einzeln zu betrachten, verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, die Energiebranche als Ganzes zu Dekarbonisieren und Ressourcen effizienter einzusetzen. Diese Ziele sollen durch eine möglichst vollständige Umstellung auf eine Energieversorgung aus Strom, die Mehr... (Veröffentlicht: 5. August 2020 Autor: Marie Volkert)
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PPAs (Power Purchase Agreements)

Wie funktionieren PPAs (Power Purchase Agreements)? Definition PPAs, kurz für Power Purchase Agreements, sind langfristige Stromliefer- und Strombezugsverträge. Insbesondere Stromproduzenten, aber auch Projektierer von Erneuerbaren-Energien-Anlagen und große Stromverbraucher schließen diese Verträge ab. Anlagenbetreiber erhoffen sich dadurch eine günstigere Finanzierung ihres Projekts und eine Minimierung der Risiken; Verbraucher eine preissichere und grüne Stromversorgung. Da PPAs bilaterale Mehr... (Veröffentlicht: 2. Juli 2019 Autor: Marie Volkert)
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Stromvermarktung

Wie funktioniert die Stromvermarktung? Definition Stromvermarktung bezeichnet den Vertrieb des Handelsgutes Strom auf vielfältigen Wegen. Im Regelfall bedeutet es, dass der ins Netz eingespeiste Strom über Stromlieferverträge oder an der Strombörse des jeweiligen Landes gehandelt wird – in Österreich ist dies die EXAA in Wien. Doch wer stellt sicher, dass der erzeugte Strom auch wirklich Mehr... (Veröffentlicht: 18. Juni 2019 Autor: Marie Volkert)
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Virtuelles Kraftwerk

Virtuelles Kraftwerk Definition In einem Virtuellen Kraftwerk werden dezentrale Einheiten aus dem Stromnetz zusammengeschlossen und über ein gemeinsames Leitsystem koordiniert. Dabei kann es sich um Stromproduzenten (beispielsweise Windkraft-, Biogas-, KWK-, Photovoltaik- oder Wasserkraftanlagen), Stromspeicher, Stromverbraucher und Power-to-X-Anlagen (Power-to-Heat, Power-to-Gas) handeln. Teil des Virtuellen Kraftwerks kann jeder dezentral verbrauchende, speichernde oder produzierende Akteur mit dem Ziel Mehr... (Veröffentlicht: 14. März 2018 Autor: Christian Sperling)
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Stromnetzfrequenz

Stromnetzfrequenz Definition In Europa hat Wechselstrom bekanntlich eine durchschnittliche Frequenz von 50 Hertz – so auch in Österreich. Weniger bekannt ist, dass sich in Schwankungen der Netzfrequenz auch das Verhältnis von Stromerzeugung und Stromverbrauch abbildet: Sinkt die Netzfrequenz, ist zu wenig Strom im Netz – steigt die Stromnetzfrequenz zu sehr an, ist es zu viel. Mehr... (Veröffentlicht: 6. März 2018 Autor: Christian Sperling)
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Strompreiszonentrennung Deutschland/Österreich

Strompreiszonentrennung Deutschland/Österreich Die Strompreiszonentrennung zwischen Deutschland und Österreich wird zum 1. Oktober 2018 Realität: Die gemeinsame Preiszone zwischen den beiden Ländern löst sich dann, gemeinsam mit dem länderübergreifenden Index Phelix DE/AT, ersatzlos auf. Grund ist die Einführung der Engpassbewirtschaftung der Grenzkuppelstellen zwischen Deutschland und Österreich, die der benötigten Stromleistung nicht gewachsen sind. Die Entscheidung, die Mehr... (Veröffentlicht: 11. Juli 2017 Autor: Christian Sperling)
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Ausgleichsenergie

Ausgleichsenergie Mit dem Begriff Ausgleichsenergie wird die Umlage der Abrufkosten der Regelenergie auf die verschiedenen Akteure im Stromnetz bezeichnet. Jeder Stromproduzent und jeder kommerzielle Stromabnehmer (z.B. Energieversorger oder Industrieunternehmen) muss die Strommenge prognostizieren, die von ihm am Folgetag ins Netz eingespeist (also verkauft) bzw. aus dem Netz entnommen (also verbraucht) wird, damit die Netzsicherheit in Mehr... (Veröffentlicht: 8. Dezember 2015 Autor: adminat)
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Tertiärregelung

Tertiärregelung (TRL) Die Tertiärregelung (TRL) ist die langsamste Form der Regelenergie, verfügt aber über die langfristigsten Kapazitäten. Kommt es zu über 15 Minuten dauernden Ungleichgewicht zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch, setzt der Übertragungsnetzbetreiber positive oder negative TRL zum Ausgleich des Stromnetzes ein. Da TRL erst nach 15 Minuten bereitstehen muss, können sie sehr viele Stromerzeugungs- und Mehr... (Veröffentlicht: 8. Dezember 2015 Autor: adminat)
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